Bedürfnisse

Menschliche Bedürfnisse entstehen aus Mangelgefühlen und unbefriedigten Wünschen. In der Theorie sind die menschlichen Bedürfnisse unendlich groß und wachsen immer wieder nach, sobald sie erfüllt wurden. Zu unterscheiden sind die Bedürfnisse nach ihrer Dringlichkeit, nach der Art der Befriedigung und der Bewusstheit ihres Bestehens. Nach Abraham Maslow sind die menschlichen Bedürfnisse hierarchisch nach Art einer Pyramide zu ordnen, wobei die Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst die unterste Stufe bilden, während der Wunsch nach Selbstverwirklichung die oberste Stufe bildet. Weiterlesen „Bedürfnisse“

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge umfasst alle Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber aus Anlass eines bestehenden Arbeitsverhältnisses zugesagt werden. Rechtsgrundlage für die betriebliche Altersvorsorge ist das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG), das auch als Betriebsrentengesetz betitelt wird.

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Betriebsrentengesetz

Mit dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) verfolgte der Gesetzgeber das Ziel der Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung zur Stabilisierung des gesetzlichen Rentenversicherungssystems. Unter den Schutzbereich des Betriebsrentengesetzes fallen alle Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer anlässlich eines Arbeitsverhältnisses zusagt. In den Anwendungsbereich werden nur Arbeitnehmer sowie arbeitnehmerähnliche Personen einbezogen, die der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht unterliegen. Weiterlesen „Betriebsrentengesetz“

Barkauf

Der Barkauf ist bis auf weiteres die übliche Form beim Kauf eines Gegenstands. In diesem Fall wird der Abschluss des Kaufvertrages in den meisten Fällen mündlich geschlossen und die Zahlung des Kaufpreises  erfolgt in bar und Zug um Zug gegen Übereignung der Kaufsache. In manchen Branchen wird der Barkauf mittels eines Barzahlungsrabatts honoriert, z.B. beim Autokauf. Weiterlesen „Barkauf“

Braugerechtigkeit

Mit Braugerechtigkeit bezeichnete man im Mittelalter das Recht zum Bierbrauen, das bis zum Erlaß regionaler Brauerordnungen (in Bayern z.B. die Brauverfassung aus dem Jahre 1372) neben der Kirche und Klöstern nur Vertretern der obersten und vor allem reichen Gesellschaftsschichten (= Patriziern) vorbehalten war, meist verbunden mit dem Eigentum an einem bestimmten Grundstück. Eine der ersten Braugerechtigkeiten datiert aus dem Jahre 974 und wurde durch Kaiser Otto II. an die Kirche zu Lüttich verliehen. Ein weitere historisch bedeutende Braugerechtigkeit datiert auf das Jahr 1140, in dem die Stadt Freising dem Kloster Weihenstephan das Brau- und Schankrecht verlieh und damit zur Gründung der ältesten weltweit noch bestehenden Brauerei führte.

Beschwerde

Die Beschwerde ist ein Rechtsbehelf, mit deren Hilfe der Beschwerdeführer i.d.R. die nächsthöhere Instanz mit der Überprüfung der angefochtenen Entscheidung oder Maßnahme eines Gerichts erreicht. Im engeren Sinne versteht man unter der Beschwerde dasjenige Rechtsmittel, das in einzelnen Verfahrensordnungen der ZPO, VwGO, FGO oder StPO ausdrücklich als solches vorgesehen ist. Weiterlesen „Beschwerde“

Berufung

Die Berufung ist ein Rechtsmittel gegen ein erstinstanzliches Urteil, das sich auf die vollständige oder teilweise Aufhebung des angefochtenen Urteils richtet und mit der eine neue Verhandlung und Entscheidung des Rechtsstreit begehrt wird. Weiterlesen „Berufung“

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Gesamtwert aller Güter eines Landes einschließlich aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres nach Abzug aller Vorleistungen hergestellt bzw. erbracht werden. Das Bruttoinlandsprodukt ist eine vergleichbare Maßeinheit für die volkswirtschaftliche Leistung eines Landes in einem bestimmten Zeitraum. Weiterlesen „Bruttoinlandsprodukt“

Basel II

In 2004 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht eine neue Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) verabschiedet, welche die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Finanzsystems stärken, die Wettbewerbsgleichheit verbessern und die Risiken besser erfassen soll. Basel II sieht bei Unternehmen vor jeder Kreditentscheidung des Kreditgebers eine individuelle Einschätzung der Bonität auf Basis von Ranking-Systemen vor. Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung von Basel II in deutsches Recht wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2007 in Deutschland verabschiedet. Weiterlesen „Basel II“