Verlust (Steuerrecht)

Ein Verlust i.S.d. Steuerrechts ist ein negativer Saldo aus Einnahmen minus Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Rahmen einer Einkunftsart, insbesondere der negative Gewinn bei Gewinneinkünften oder der Überschuß der Werbungskosten über die Einnahmen bei Überschußeinkünften. Weiterlesen .. „Verlust (Steuerrecht)“

Verlustvortrag

Ein Verlustvortrag erfolgt, soweit ein Verlust aus einer Einkunftsart weder mit anderen positiven Einkünften im gleichen Veranlagungszeitraum verrechnet werden kann (Verlustausgleich) noch mit solchen im unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum (Verlustrücktrag). Weiterlesen .. „Verlustvortrag“

Genossenschaft

Die Genossenschaft ist eine juristische Person und als Kaufmann einer Handelsgesellschaft gleichgestellt. Der Zweck einer Genossenschaft ist darauf gerichtet, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern. Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet den Gläubigern nur das Vermögen der Genossenschaft. Die Firma der Genossenschaft muss die Bezeichnung „eingetragene Genossenschaft“ oder die entsprechende Abkürzung „eG“ enthalten. Die Mitgliederzahl der Genossenschaft ist frei und wechselnd, aber sie muss mindestens drei Mitglieder haben. Weiterlesen .. „Genossenschaft“

Körperschaftsteuergesetz (KStG)

Das Körperschaftsteuergesetz (KStG) betrifft die Steuerpflicht juristischer Personen und regelt deren Besteuerung auf Basis des zu versteuernden Einkommens. Es ist in die folgenden sechs Teile gegliedert:

  1. Steuerpflicht
  2. Einkommen
  3. Tarif und Besteuerung bei ausländischen Einkunftsteilen
  4. Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen und Entstehung und Veranlagung
  5. Ermächtigungs- und Schlussvorschriften
  6. Sondervorschriften für den Übergang vom Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren

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Sonderausgaben (Steuerrecht)

Sonderausgaben sind private Ausgaben oder Kosten, die im Rahmen der Einkommensteuer vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden und somit das zu versteuernde Einkommen der Steuerpflichtigen mindern. Hierbei handelt es sich um solche Ausgaben oder Kosten, die weder den Betriebsausgaben noch den Werbungskosten zuzuordnen sind. Der Katalog der abziehbaren Sonderausgaben ist abschließend im Einkommensteuergesetz definiert, wobei im wesentlichen zwischen Vorsorgeaufwendungen und anderen Sonderausgaben zu unterscheiden ist. Weiterlesen .. „Sonderausgaben (Steuerrecht)“

Werbungskosten

Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen aus den folgenden Einkunftsarten:

  • Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit,
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen,
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und
  • Sonstige Einkünfte.

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Steuernummer

Die Steuernummer ist eine vom Finanzamt erteilte Zahlenfolge, die auf Antrag oder bei Abgabe einer Steuererklärung an natürliche oder juristische Personen erteilt wird. Unter der Steuernummer erfolgt u.a. die Identifizierung der Person oder des Unternehmens, z.B. bei Steueranmeldungen, Zahlungen oder Korrespondenz zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigen. Weiterlesen .. „Steuernummer“

Unverfallbarkeit

Mit der Unverfallbarkeit bleibt einem Arbeitnehmer die Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung auch bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten. Handelt es sich um eine betriebliche Altersvorsorge im Wege der Entgeltumwandlung, wird in § 1b Abs. 5 BetrAVG per Gesetz die sofortige Unverfallbarkeit angeordnet. Darüber hinaus ordnet das Betriebsrentengesetz für Arbeitnehmer per Gesetz die Unverfallbarkeit zugesagter Versorgungsleistungen an, wenn der Arbeitnehmer ein gewisses Alter erreicht hat und die Versorgungszusage anlässlich des Arbeitsverhältnisses eine bestimmte Zeit bestanden hat. Weiterlesen .. „Unverfallbarkeit“