Wirtschaftsgüter

Wirtschaftsgüter erscheinen entweder als materielle Sachgüter oder als immaterielle Dienstleistungen und dienen der unmittelbaren Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Materielle Wirtschaftsgüter werden weiter unterteilt in Konsum- oder Produktionsgüter, wobei diese nochmals jeweils in Gebrauchs- und Verbrauchsgüter unterteilt werden. Bei immateriellen Wirtschaftsgütern in Form von Dienstleistungen ist ebenfalls zu unterscheiden zwischen Dienstleistungen für den Konsum und für die Produktion. Weiterlesen .. „Wirtschaftsgüter“

Bedürfnisse

Menschliche Bedürfnisse entstehen aus Mangelgefühlen und unbefriedigten Wünschen. In der Theorie sind die menschlichen Bedürfnisse unendlich groß und wachsen immer wieder nach, sobald sie erfüllt wurden. Zu unterscheiden sind die Bedürfnisse nach ihrer Dringlichkeit, nach der Art der Befriedigung und der Bewusstheit ihres Bestehens. Nach Abraham Maslow sind die menschlichen Bedürfnisse hierarchisch nach Art einer Pyramide zu ordnen, wobei die Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst die unterste Stufe bilden, während der Wunsch nach Selbstverwirklichung die oberste Stufe bildet. Weiterlesen .. „Bedürfnisse“

Reinheitsgebot

Das Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 gilt als älteste bis heute geltende lebensmittelrechtliche Vorschrift, die zunächst regional in den bayerischen Herzogtümern der Wittelsbacher galt und im 20. Jahrhundert auf ganz Deutschland erweitert wurde. Hiernach werden im Wesentlichen die erlaubten Zutaten beim Bierbrauen auf Gerste, Hopfen und Wasser beschränkt. Weiterlesen .. „Reinheitsgebot“

Verlust (Steuerrecht)

Ein Verlust i.S.d. Steuerrechts ist ein negativer Saldo aus Einnahmen minus Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Rahmen einer Einkunftsart, insbesondere der negative Gewinn bei Gewinneinkünften oder der Überschuß der Werbungskosten über die Einnahmen bei Überschußeinkünften. Weiterlesen .. „Verlust (Steuerrecht)“

Verlustvortrag

Ein Verlustvortrag erfolgt, soweit ein Verlust aus einer Einkunftsart weder mit anderen positiven Einkünften im gleichen Veranlagungszeitraum verrechnet werden kann (Verlustausgleich) noch mit solchen im unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum (Verlustrücktrag). Weiterlesen .. „Verlustvortrag“

Genossenschaft

Die Genossenschaft ist eine juristische Person und als Kaufmann einer Handelsgesellschaft gleichgestellt. Der Zweck einer Genossenschaft ist darauf gerichtet, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern. Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet den Gläubigern nur das Vermögen der Genossenschaft. Die Firma der Genossenschaft muss die Bezeichnung „eingetragene Genossenschaft“ oder die entsprechende Abkürzung „eG“ enthalten. Die Mitgliederzahl der Genossenschaft ist frei und wechselnd, aber sie muss mindestens drei Mitglieder haben. Weiterlesen .. „Genossenschaft“

Körperschaftsteuergesetz (KStG)

Das Körperschaftsteuergesetz (KStG) betrifft die Steuerpflicht juristischer Personen und regelt deren Besteuerung auf Basis des zu versteuernden Einkommens. Es ist in die folgenden sechs Teile gegliedert:

  1. Steuerpflicht
  2. Einkommen
  3. Tarif und Besteuerung bei ausländischen Einkunftsteilen
  4. Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen und Entstehung und Veranlagung
  5. Ermächtigungs- und Schlussvorschriften
  6. Sondervorschriften für den Übergang vom Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren

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